Riester Rente berechnen

Seitdem der deutsche Staat bestimmte Rentenformen mit einem nicht unerheblichen Geldwert fördert, steigt die Verbreitung der sogenannten Riester-Rente immer weiter an. Der Staat fördert den Abschluss eines solchen Vertrages mit 154 jährlich für Erwachsene Personen und 185 (bei Kindern, die vor dem 1.1.2008 geboren wurden) bzw. 300 (bei Kindern, die nach dem 1.1.2008 geboren wurden).

Um diese vollen Zulagen zu bekommen, muss man allerdings gewisse Voraussetzungen erfüllen. Der Versicherungsnehmer muss jährlich 4% seines Bruttoeinkommens in den Riester-Vertrag einzahlen, die Zulagen können dabei allerdings abgezogen werden. Verdient man beispielsweise 20.000 im Jahr und hat keine Kinder, muss man 646 jährlich in den Vertrag einzahlen, damit man die volle Zulage bekommt (4% von 20.000 Euro = 800 Euro, 800 Euro 154 Euro Zulage = 646 Euro Eigenbeitrag). Problematisch wird es bei dieser Berechnung erst, wenn man nicht den vollen Betrag einzahlen kann oder will, dann lässt sich der Eigenanteil nicht mehr exakt berechnen und es muss nach dem Näherungsverfahren vorgegangen werden. Übersteigen die Zulagen den Beitrag, denn man eigentlich zu zahlen hätte, kann man den Riester-Vertrag allerdings trotzdem nicht kostenlos bekommen, der Gesetzgeber sieht in diesem Falle einen fixen Sockelbeitrag von 60 Euro im Jahr bzw. 5 Euro im Monat vor, den man mindestens bezahlen muss, um die Zulagen auch zu erhalten.

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